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Das niedersächsische Umweltministerium genehmigt die französisch-russische Kooperation in der Brennelementefabrik Lingen
Veröffentlicht am 26.07.2026 / 05:00
Mit Hängen und Würgen einigt sich die EU am Donnerstag auf neue Russland-Sanktionen. Doch einen Bereich klammert die Staatengemeinschaft nach wie vor aus: die russische Atomindustrie. Das nutzt Frankreich aus. Im Emsland darf ein französisches Unternehmen ab sofort mit mutmaßlichen russischen Kriegsverbrechern Brennelemente fertigen. Russlands Präsident Wladimir Putin hat somit eine neue Einnahmequelle für die angeschlagene russische Kriegskasse.
Gast? Sebastian Stier. Der Physiker und promovierte Informatiker hat viele Jahre für Siemens gearbeitet, ehe er die Seiten wechselte und als Patentanwalt einer Münchner Kanzlei Erfinder und Unternehmen vor dem Europäischen Patentamt vertrat. Seit seinem Ruhestand zeichnet Stier für den Weltnuklearbericht (WNISR) die Verflechtungen des französischen Atomkonzerns Framatome mit dem russischen Atomkonzern Rosatom in Lingen nach.
Moderation? Christian Herrmann