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Risse im Atomimperium: Die Kernkraftwerke von Rosatom stecken im "Sanktions-Fleischwolf"

Jahresbericht von Rosatom: Russischer Atomkonzern meldet Verlust im Auslandsgeschäft

Veröffentlicht am 18.10.2026 / 05:00

Anmerkungen

Rosatom ist eine tragende Säule der russischen Wirtschaft und von Wladimir Putins Herrschaft. Der Atomkonzern baut Kernkraftwerke, betreibt Eisbrecher und beliefert das Militär. In vielen Städten ist er größter Arbeitgeber. Im Ausland tritt der einflussreiche Konzern teils wie das inoffizielle russische Außenministerium auf.


Doch genau dort stapeln sich inzwischen die Probleme. "Das können sie nicht mehr verbergen", sagt der russische Atomexperte Dmitri Gortschakow im Podcast. Ob die Türkei oder frühere Sowjetrepubliken wie Kasachstan - einst sicher geglaubte Projekte für neue Kernkraftwerke landen plötzlich bei der Konkurrenz.


Gast: Dmitri Gortschakow hat an der Fakultät für Physik und Technik der Staatlichen Universität Ural in Russland studiert. Er schloss sein Studium mit einem Abschluss im Fachbereich Kernreaktoren und Kraftwerke ab. Seit 2023 analysiert er für die norwegische Umweltschutzorganisation Bellona die russische Atomindustrie.


Moderation? Christian Herrmann